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Eine meiner Hauptaufgaben bei der Betreuung Schwangerer sehe ich im Gespräch und speziell in der Vermittlung von Information. Schwangere nehmen ihren Partner oder Vertrauensperson(en) gerne mit zum Gespräch und zur Untersuchung.
Die Schwangere soll bereits vor der Untersuchung wissen, was der Ultraschall kann und was nicht, und welche Konflikte und Gewissensnöte möglicherweise aus
einem abnormalen Ultraschallbefund entstehen können. Sie hat jederzeit das Recht, auf die Ultraschalluntersuchung zu verzichten.
Man wird viel über „Wahrscheinlichkeiten“ sprechen müssen. Zum Beispiel ob das Kind eine nennenswerten Fehlbildung aufweist, oder
die Möglichkeit einer Chromosomenfehlbildung besteht oder inwieweit durch
eine Punktion eine Fehlgeburt hervorgerufen werden kann. Die Problematik ist oft nicht einfach zu erklären, bzw. nicht einfach zu verstehen.
Daher verwende ich oft Skizzen, Graphiken oder Bildmaterial, um mich verständlicher zu machen.
Im gemeinsamen Gespräch wird das weitere Vorgehen besprochen - ohne Zeitdruck und in ruhiger Atmosphäre, damit eine fundierte Entscheidung
möglich wird. Ich lege Wert darauf, die Befunde möglichst ohne Fachausdrücke darzustellen,
um die Schwangere nicht durch die Fülle an Informationen zu belasten und ihr
die Möglichkeit zu geben, selbst zu bestimmen, ob sie mehr Information möchte, oder nicht.
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